Montag, 16. Juli 2012

Es gibt schon ein neues Zuhause für mich. Ging schnell, gell? 
Als die Andrea das dem Markus sagte, brach aus ihm ein "WAS? JETZT SCHON?" heraus. Ich glaube, der will mich eigentlich gar nicht mehr hergeben. Ich könnte ihm den Abschied etwas leichter machen und mir von Andrea sein Lieblings-T-Shirt zeigen lassen ... *hüstel*


Andrea sagt: Je früher, desto besser. Dann heult sie auch anschließend nicht ganz so lange. Der hab ich wohl ganz schön den Kopf verdreht. Kein Wunder. Es sind meine Ohren, Freunde, meine Ohren. Die sind zu allem fähig. 


Der einzige, der hier wohl drei Gott-sei-Dank-sie-ist-wieder-weg-Kerzen anzündet, wird der Goldbär sein. Der findet mich doof. Dabei bin ich ein Mädchen und blond. Andrea sagt, er steht auf blonde Mädchen. Hm. 


Gestern Abend hab ich Pferde kennengelernt. Naja, die finde ICH verzichtbar, aber ihr Output ist toooooll. Wie köstlich! Hab mir direkt mal den Bauch vollgeschlagen. Wer weiß, wann ich das nächste Mal wieder solche Pralinen bekomme ... 
Und von ihren Möhren und Äpfel durfte ich auch futtern. Ich glaube, da gehe ich jetzt öfter hin. 
Allerdings hat mich Andrea ins Auto verfrachtet, als die Pferde gefüttert wurden. Das wäre ihr zu gefährlich, sagt sie. Pah! Als würde ich denen was tun! 


Nun ja, im Auto habe ich mich dann auch nützlich gemacht und habe etwas umdekoriert. Das Metallgitter ("Das Gute und Unzerstörbare von Kleinmetall!!!" ruft die Andrea gerade aus der Küche. Keine Ahnung, was sie damit sagen will ... ) hab ich mal um 90 Grad gedreht. So war das viel ästhetischer. Außerdem ermöglichte es mir, auf den Beifahrersitz zu krabbeln. Von dort ist die Aussicht viel tollererererer. Und so ein Sicherheitsgurt schmeckt auch gut. Davon gibt es da vorne gleich zwei, aber ich hab mich erstmal nur mit dem einen beschäftigt, bis ich einen leichten Anflug von "satt" verspürte. 


Zuhause gab es dann eine große Schüssel mit köstlichem Essen. Ich hatte da ja schon seit einer 3/4 Std. nix mehr und tierischen Hunger!! 
Andrea hat dann noch ein bißchen rumgewuselt (sie nennt es aufräumen. Aha.) und sich dann zu mir ins Bett gelegt. Diese Nacht hab ich in ihrem Arm geschlafen. Seeeeeeeeeeeeehr kuschelig. 

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